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Reihe Theologie und Frieden

 

Band 38
 
Stephanie van de Loo
Versöhnungsarbeit: Kriterien – theologischer Rahmen – Praxisperspektiven.
Stuttgart 2009. 418 Seiten.
EUR 39,00
ISBN 978-3-17-020717-2
 
Versöhnungsprozesse zwischen Opfer- und Täterseite können in ihrem Verlauf und ihrem Gelingen durch die Versöhnungsarbeit einer dritten Partei beeinflusst werden. Die Autorin formuliert Ansätze für die Versöhnungsarbeit Dritter, zeigt aber auch deren Grenzen auf. Im interdisziplinären Gespräch werden Kriterien und notwendige Elemente von Versöhnung entwickelt. Als Gesprächspartnerin für den interpersonalen Bereich dient Mediation als spezifisches Verfahren der Konfliktbearbeitung. Für die gesellschaftliche Ebene werden Versöhnungsinitiativen in Bosnien-Herzegowina herangezogen. Durchgängig verfolgt van de Loo die Frage, welche Konsequenzen eine christliche Verankerung des - auch rein säkular verwendbaren - Versöhnungsbegriffs für seine inhaltliche Füllung und für das Verhältnis zu nicht religiös motivierter Versöhnungsarbeit birgt.


Band 37
 
Thomas R. Elßner
Josua und seine Kriege in jüdischer und christlicher Rezeptionsgeschichte.
Stuttgart 2008. 336 Seiten.
EUR 39,00
ISBN 978-3-17-020520-8
 
Konsens in der heutigen alttestamentlichen Forschung ist, dass die Landnahme mit der Völkervernichtungsweihe unter Josua (Jos 1-12) ein theologisches Konstrukt darstellt. Diesen Kenntnisstand hatten frühere Jahrhunderte nicht. Elßner geht der Frage nach, wie jüdische und christliche Theologen die Kämpfe Josuas und die geforderte Tötung der Vorbewohner des verheißenen Landes rezipiert haben. So werden neben Jesus Sirach und frühchristlichen Schriftstellern Texte von Origenes, Augustinus und Maimonides bis hin zu Hugo Grotius daraufhin untersucht, wie im Blick auf das Buch Josua das dornige Thema der Völkervernichtungsweihe interpretiert worden ist.


Band 36
 
Dieter Baumann
Militärethik: theologische, menschenrechtliche und militärwissenschaftliche Perspektiven.
Stuttgart 2007. 620 Seiten.
EUR 48,00
ISBN 978-3-17-020157-6
 
Militärethik geht bei ihrer Reflexion von der grundsätzlichen menschlichen Gewaltfähigkeit aus und versucht zu definieren, wann die Androhung oder Anwendung von rechtsstaatlich organisierter Gewalt widerrechtliche Gewalt verhindern oder beenden kann. Welche legitimen Gründe gibt es, die einen Menschen berechtigen, in seiner Funktion als Soldat militärisch organisierte Gewalt anzudrohen und anzuwenden sowie in letzter Konsequenz zu töten? In welcher Grundhaltung soll ein heutiger Soldat handeln und sich verhalten? Ziel der Darstellung ist es, einen ethischen Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Macht und Gewaltmitteln primär von Armeen und Soldaten aus christlich-theologischer, menschenrechtlicher und militärwissenschaftlicher Sicht zu leisten.


Band 35
 
Markus Kremer
Den Frieden verantworten: Politische Ethik bei Francisco Suárez (1548-1617).
Stuttgart 2008. 291 Seiten.
EUR 38,00
ISBN 978-3-17-020165-1
 
Francisco Suárez (1548-1617) steht an der Schwelle zwischen mittelalterlicher Scholastik und moderner Rechtsphilosophie. Dies erlaubt es, in ihm einen Theologen zu sehen, der - Bewährtes bewahrend - wichtige Errungenschaften des neuzeitlichen Denkens vorwegnahm, ohne (im Unterschied zur Aufklärung) die christliche Perspektive grundsätzlich aufzugeben. Seine Synthese zwischen Rechts- und Tugendethik wird insbesondere an der Idee des Friedens sichtbar, auf die hin die Forderungen der Gerechtigkeit und der Gottesliebe (caritas) selbst dort ausgerichtet sind, wo die politische Praxis jenem Ziel offenbar zu widersprechen scheint: im Krieg. Kremer zeigt am Beispiel zwischenstaatlicher Herrschaftsausübung, wie Suárez vom Begriff des gerechten Friedens her seine Theorie des politischen Handelns unter der Perspektive des Heils entfaltet.


Band 34
 
Volker Stümke
Das Friedensverständnis Martin Luthers: Grundlagen und Anwendungsbereiche seiner politischen Ethik.
Stuttgart 2007. 533 Seiten.
EUR 49,00
ISBN 978-3-17-019970-5
 
Stümke fragt nach relevanten Impulsen, die von Martin Luthers Friedensverständnis für die heutige Friedensforschung ausgehen können. Dazu wird zunächst der Versuch unternommen, Luthers politische Ethik im Rückgriff vor allem auf die Schrift „Ob Kriegsleute auch im seligen Stande sein können” (1526) systematisch zu rekonstruieren. Luthers Anthropologie und Rechtfertigungslehre werden ausführlich analysiert. Der zweite Hauptteil ist den politischen Anwendungsbereichen gewidmet, konzentriert auf aktuelle militärbezogene Themenkomplexe. Nach der Beantwortung der Frage, ob ein Christ überhaupt Soldat sein dürfe, richtet sich die Perspektive auf Nothilfe, Krieg und Frieden.


Band 33
 
Tania Wettach-Zeitz
Ethnopolitische Konflikte und interreligiöser Dialog: Die Effektivität interreligiöser Konfliktmediationsprojekte analysiert am Beispiel der World Conference on Religion and Peace-Initiative in Bosnien-Herzegowina.
Stuttgart 2008. 284 Seiten.
EUR 34,00
ISBN 978-3-17-019969-9
 
Im Dialog der Religionen sehen viele ein friedensförderndes Potenzial. Doch hält der interreligiöse Dialog, was er zu erreichen verspricht? Kanalisiert er tatsächlich das ambivalente Potenzial von Religionen als Friedenszerstörer oder Friedensstifter im positiven Sinne? Wettach-Zeitz untersucht die Effektivität interreligiöser Projekte der Konfliktmediation und analysiert die Rolle der traditionellen Religionsgemeinschaften Bosnien-Herzegowinas - Islam, Judentum, serbische Orthodoxie und Katholizismus - für den Versöhnungsprozess theoretisch wie empirisch. Die Forschungsergebnisse verdeutlichen die Bedeutung insbesondere von religiösen Akteuren als ernst zu nehmende politische Kräfte in ethnopolitischen Konflikten.


Band 32
 
Markus Riedenauer
Pluralität und Rationalität: die Herausforderung der Vernunft durch religiöse und kulturelle Vielfalt nach Nikolaus Cusanus.
Stuttgart 2007. 562 Seiten.
EUR 49,00
ISBN 978-3-17-019797-8
 
Die Pluralität unterschiedlicher Weltanschauungen beinhaltet ein Gewaltpotential. Sie stellt ein dringendes friedensethisches, aber auch vernunfttheoretisches Problem dar, insoweit sich konkurrierende Wahrheitsansprüche gegenseitig relativieren. Im 15. Jahrhundert nimmt sich Nikolaus von Cusanus dieser Problematik an und schlägt eine interreligiöse Konkordanz durch Dialog vor. In seinem Modell werden mehrere Diskursebenen und verschiedene Dimensionen des Phänomens „Religion” differenziert. So kann es den aktuellen Diskurs um Religiosität, Pluralität und Rationalität befruchten.


Band 31
 
Markus Kremer/Hans-Richard Reuter (Hrsg.)
Macht und Moral – Politisches Denken im 17. und 18. Jahrhundert.
Stuttgart 2007. 365 Seiten.
EUR 39,00
ISBN 978-3-17-019695-7
 
Nachdem im Zuge der Reformation universale Wahrheitsansprüche obsolet geworden waren, stand das politische Denken des 17. Jahrhunderts vor der Herausforderung, dem drohenden Zerbrechen der Einheit Europas entgegenzuwirken. Im Nachhinein haben sich vor allem jene Ideen als wirkmächtig erwiesen, die mit den Anforderungen der Geschichte am ehesten verträglich waren. Macht und Moral stehen aber nicht in einem funktionellen, sondern in einem kritischen Verhältnis zueinander. Das Ineinandergreifen von politischer Praxis und philosophischer Reflexion führte zu einer Vielzahl verschiedener Ansätze, in denen die Bandbreite des politischen Denkens jener Zeit sichtbar wird.


Band 30
 
Heinz-Gerhard Justenhoven
Internationale Schiedsgerichtsbarkeit: ethische Norm und Rechtswirklichkeit
Stuttgart 2006. 302 Seiten.
EUR 29,80
ISBN 3-17-019529-8
 
Das „Recht des Stärkeren” durch „die Stärke des Rechts” in den Beziehungen zwischen Staaten zu ersetzen wird nicht erst seit der Gründung des Völkerbundes und der Vereinten Nationen gefordert. Seit der Entstehung des neuzeitlichen Staatensystems wird über die Herrschaft des Rechts zwischen Staaten sowie die Errichtung einer internationalen Gerichtsbarkeit nachgedacht. Von Leo XIII. bis Johannes Paul II. ist dies in der Systematik katholischer Friedenslehre begründet, wie diese Untersuchung zeigt. Das Völkerrecht hat sich vom Haager Schiedshof bis zum Internationalen Gerichtshof weiterentwickelt. Justenhoven arbeitet diesen Rechtsfortschritt heraus und analysiert die bestehenden Defizite der internationalen Gerichtsbarkeit aus friedensethischer Perspektive.


Band 31
 
Markus Kremer/Hans-Richard Reuter (Hrsg.)
Macht und Moral – Politisches Denken im 17. und 18. Jahrhundert.
Stuttgart 2007. 365 Seiten.
EUR 39,00
ISBN 978-3-17-019695-7
 
Nachdem im Zuge der Reformation universale Wahrheitsansprüche obsolet geworden waren, stand das politische Denken des 17. Jahrhunderts vor der Herausforderung, dem drohenden Zerbrechen der Einheit Europas entgegenzuwirken. Im Nachhinein haben sich vor allem jene Ideen als wirkmächtig erwiesen, die mit den Anforderungen der Geschichte am ehesten verträglich waren. Macht und Moral stehen aber nicht in einem funktionellen, sondern in einem kritischen Verhältnis zueinander. Das Ineinandergreifen von politischer Praxis und philosophischer Reflexion führte zu einer Vielzahl verschiedener Ansätze, in denen die Bandbreite des politischen Denkens jener Zeit sichtbar wird.


Band 29
 
Guido Brune
Menschenrechte und Menschenrechtsethos: zur Debatte um eine Ergänzung der Menschenrechte durch Menschenpflichten
Stuttgart 2006. 192 Seiten.
EUR 29,00
ISBN 3-17-019536-9
 
Seit der Deklaration der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen haben sich in der Diskussion um diese Rechte bis heute immer wieder Stimmen erhoben, die eine Ergänzung der Erklärung der Menschenrechte durch Menschenpflichten gefordert haben. Der Autor bestimmt das Verhältnis von Rechten und Pflichten, respektive von Menschenrechten und Menschenpflichten, und beurteilt die verschiedenen Vorschläge für Pflichtenerklärungen. Auch die Kirchen können in diesem Zusammenhang einen wirksamen Beitrag zur Ethosbildung und -vermittlung leisten. Eine solche Aufgabe erwächst den Kirchen schon aus ihrem eigenen Selbstverständnis.


Band 28
 
Timo J. Weissenberg
Die Friedenslehre des Augustinus: theologische Grundlagen und ethische Entfaltung.
Stuttgart 2005. 564 Seiten.
EUR 53,00
ISBN 3-17-018744-9
 
Augustinus, so die Grundthese der Darstellung, entwirft weder eine systematische Friedensethik noch eine Kasuistik des gerechten Krieges, sondern eine theologisch konzipierte Friedenslehre, in deren Licht er nach Konsequenzen für das politische Handeln fragt. Die Zielsetzung, die wichtigsten Aussagen Augustinus' zur Friedensethik nicht von ihren wirkungsgeschichtlichen Engführungen, sondern von den großen Themen augustinischer Theologie her zu rekonstruieren, erweist sich als überaus ertragreich. Es ergibt sich ein Durchblick durch das augustinische Gesamtwerk unter der Perspektive einer genuin theologischen Friedenskonzeption, wie er in dieser Form weder in der allgemeinen Augustinus-Forschung noch unter den historischen Studien zur Entwicklung der bellum-iustum-Lehre zu finden ist.


Band 27
 
Heinz-Gerhard Justenhoven/Joachim Stüben (Hrsg.)
Kann Krieg erlaubt sein?: Eine Quellensammlung zur politischen Ethik der Spanischen Spätscholastik
Stuttgart 2006. 547 Seiten.
EUR 40,00
ISBN 978-3-17-018324-7
 
Das 16. Jahrhundert war gekennzeichnet u.a. durch eine zunehmende Zersplitterung des christlichen Abendlandes infolge von Reformation und Gegenreformation, eine spannungsreiche Nähe zum islamischen Kulturkreis sowie eine fundamentale Erweiterung des Wahrnehmungshorizontes und Handlungsfeldes aufgrund der Entdeckung Amerikas. Die bis heute umstrittene Lehre vom gerechten Krieg erwies sich in dieser Epoche als theoretischer Regelungsversuch in einer komplexen Umbruchsituation. Der vorliegende Band enthält einschlägige Texte zur politischen Ethik von Francisco de Vitoria, Domingo de Soto, Melchor Cano, Diego de Covarrubias und Luis de Molina im lateinischen Orginal mit deutscher Übersetzung. Außerdem bietet er (ebenfalls zweisprachig) Auszüge aus Werken katholischer Autoren, die für die Erörterung der Kriegsfrage in der Spanischen Spätscholastik grundlegend waren.


Band 26
 
Norbert Brieskorn/Markus Riedenauer (Hrsg.)
Suche nach Frieden: Politische Ethik in der Frühen Neuzeit III.
Stuttgart 2003. 441 Seiten.
EUR 40,00
ISBN 3-17-018154-8
 
Zwischen dem Ende des Mittelalters und der Aufklärung versuchen Philosophen und Theologen, Humanisten und Staatsdenker, Juristen und Politker, die modernen Probleme eines friedlichen Zusammenlebens sowohl innerhalb der Staaten als auch zwischen ihnen zu lösen. Die verschiedenen, sich auch überschneidenden Diskurse werden in diesem dritten, die interdisziplinäre Untersuchung der Friedensethik der frühen Neuzeit abschließenden Band bis ins 18. Jahrhundert hinein nachgezeichnet. Sie beziehen sich einerseits auf die Notwendigkeit der Toleranz (hierzu in diesem Band Sebastian Castellio, Pierre Bayle), auf eine neue Zuordnung von Moralität und dem sich eigenständiger profilierenden Naturrecht (Gottfried Wilhelm Leibniz, Samuel Pufendorf und Christian Thomasius), andererseits suchen sie die Rolle des Staates und Prinzipien staatlichen Handelns schärfer zu bestimmen (Thomas Hobbes, Johannes Althusius, Justus Lipsius). Amos Comenius wählt einen umfassenden und pädagogischen Ansatz, um einen universal konzipierten Frieden zu fördern. Zwischenstaatliche Konflikte treten wieder mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit von politischen Denkern wie Guillaume Aubert oder William Penn. Im Hinblick auf das Kriegsrecht differenzieren Balthasar de Ayala und Gabriel Vázquez in spezieller Form die Kompetenzsphären von Recht, Religion und Gewissen aus.


Band 25
 
Heinz-Gerhard Justenhoven/Rolf Schumacher (Hrsg.)
„Gerechter Friede” – Weltgemeinschaft in der Verantwortung: zur Debatte um die Friedensschrift der deutschen Bischöfe.
Stuttgart 2003. 252 Seiten.
EUR 25,00
ISBN 3-17-017955-1
 
Im September 2000 veröffentlichten die katholischen deutschen Bischöfe eine neue Friedensschrift unter dem programmatischen Titel „Gerechter Friede”. Ausgehend von einem bibeltheologischen Ansatz, werden in diesem Text friedensethische Grundprinzipien entwickelt und auf die Kernfragen der Außen- und Sicherheitspolitik angewendet. Die bischöfliche Schrift hat breite öffentliche Beachtung gefunden und wurde für ihre klaren Worte gelobt. Der vorliegende Band greift die Debatte über das Friedenswort auf und führt sie weiter. Welche Verantwortung tragen Christen und Kirche für den politischen Prozess auf eine internationale Friedensordnung? Wie verhalten sich biblische Weisung und ethische Normen zueinander? Während solche Fragen die theologisch-ethische Diskussion bestimmen, hat „Gerecheter Friede” auch Resonanz in der Politikwissenschaft, der Politischen Philosophie und der Ethik gefunden. Die friedensethische Perspektive wird von Konfliktforschung wie politischer Theorie diskutiert. Friedensethische Normen des Friedenswortes werden auf ihre Anwendbarkeit für aktuelle Gegenwartsfragen wie Terrorismusbekämpfung, die Irak-Kriegsdebatte wie auch die neuen Kriege hin untersucht.


Band 24
 
Gerhard Beestermöller (Hrsg.)
Die humanitäre Intervention – Imperativ der Menschenrechtsidee?: Rechtsethische Reflexionen am Beispiel des Kosovo-Krieges.
Stuttgart 2003. 171 Seiten.
EUR 25,00
ISBN 3-17-017595-5
 
Die westliche Allianz unter der Führung der USA ist heute so übermächtig, aber auch so verletzbar wie nie zuvor. Die nicht geringe Spannung dieses Zustandes zeigt sich in der eigentümlichen Ambivalenz, die die politische Legitimation des Afghanistan-Krieges bestimmt. Einerseits wird er als humanitäre Intervention zur Befreiung von der Taliban-Unterdrückung und somit als Imperativ der Menschenrechtsidee, andererseits als Bekämpfung der Al-Qaida und des von ihr ausgehenden Terrors und damit als legitime Wahrung staatlicher Interessen dargestellt. Klärung der Kategorien tut not. Der vorliegende Band bietet Beiträge führender deutschsprachiger philosophischer und theologischer Rechtsethiker, die am Beispiel des Kosovo-Krieges Grund und Grenze der Idee humanitärer Intervention als grenzüberschreitenden Menschenrechtsschutzes ausleuchten.


Band 23
 
Gerhard Beestermöller/Hans-Richard Reuter (Hrsg.)
Politik der Versöhnung:
Stuttgart 2002. 258 Seiten.
EUR 29,00
ISBN 3-17-017348-0
 
In den letzten Jahren hat „Versöhnung” als Bestandteil politischer Rhetorik eine Hochkonjunktur erfahren. Nach Bürgerkriegen und politischen Systemwechseln, im Übergang von einem Zustand der Rechtlosigkeit zu Rechtsstaat und Demokratie stehen Gesellschaften und Staaten vor der Aufgabe des „post-conflict peace-building”. Sie schließt ein, angemessene Formen der Aufarbeitung schuldbelasteter Vergangenheit zu finden, die politisch-soziale (Re-)Integration ermöglichen. Ob und inwieweit politische Aussöhnung mit dem in der jüdisch-christlichen Tradition verankerten Versöhnungsgedanken korrelierbar ist, ist jedoch umstritten. Der vorliegende Band enthält Beiträge zur ethischen Grundlagenreflexion im Grenzgebiet von Theologie, Philosophie, Recht und erkundet in kontextbezogenen Fallstudien Chancen und Grenzen von Versöhnungspolitiken.


Band 22
 
Paul Wuthe
Für Menschenrechte und Religionsfreiheit in Europa: die Politik des Heiligen Stuhls in der KSZE/OSZE.
Stuttgart 2002. 242 Seiten.
EUR 29,80
ISBN 3-17-017266-2
 
Mit der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki am 1.8.1975 wurde in Europa ein Prozess eingeleitet, der maßgeblichen Anteil an der Überwindung des Ost-West-Konflikts und den großen politischen Veränderungen seit dem Wendejahr 1989/90 hatte. Gleichberechtigt unter 35 Teilnehmerstaaten war der Heilige Stuhl von Anfang an am KSZE-Prozess beteiligt und es gelang ihm gemeinsam mit anderen Staaten, die Geltung der Menschenrechte und insbesondere das Recht auf Religionsfreiheit als zentralen Aspekt für Sicherheit und Zusammenarbeit in den Dokumenten der KSZE zu verankern. Die vorliegende Arbeit macht deutlich, wie wesentlich die Neupositionierung des Zweiten Vatikanischen Konzils in diesen lange Zeit heftig umstrittenen Fragen war. Von daher erweist sich das internationale Engagement des Heiligen Stuhls als konsequente Umsetzung der Lehraussagen des letzten Konzils.


Band 21
 
Michael Rosenberger
Was dem Leben dient: schöpfungsethische Weichenstellungen im konziliaren Prozeß der Jahre 1987-89.
Stuttgart 2001. 506 Seiten.
EUR 46,20
ISBN 3-17-016697-2
 
Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Frage nach dem Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen der Erde als zentrale ethische und politische Herausforderung erkannt worden. Auch ChristInnen und Kirchen beteiligen sich seitdem auf unterschiedlichen Ebenen rege am ökologischen Diskurs. Im Horizont ihres Glaubens an einen Schöpfergott, der die Welt trägt und hält, bildet sich allmählich ein genuin christliches Schöpfungsethos heraus - vielgestaltig und unterschiedlich stark reflektiert. Dieses Ethos wird in der vorliegenden Arbeit aus zentralen Texten des „konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung” erhoben. So werden Grundorientierungen sichtbar, die das christliche Ethos im Umgang mit der Schöpfung prägen und Weichenstellungen markieren, hinter die die Kirchen in Verkündigung und Praxis nur schwerlich zurückgehen können. Zugleich bilden sie einen konsistenten Rahmen für eine wissenschaftlich reflektierte Schöpfungsethik.


Band 20
 
Norbert Brieskorn/Markus Riedenauer (Hrsg.)
Suche nach Frieden: Politische Ehtik in der Frühen Neuzeit II.
Stuttgart 2002. 437 Seiten.
EUR 35,00
ISBN 3-17-017410-X
 
Die Glaubensspaltung und schreckliche Konfessionskriege dominieren die Probleme politischer Ethik im 16. und 17. Jahrhundert. Um des Friedens willen müssen Motive des Gewissens und pragmatisches Gestalten, Individualität und Staatsräson, Religion und Reich in eine neue Zuordnung gebracht werden. Langsam wird Gewalt für die Glaubenswahrheit als illegitim betrachtet. Bei den humanistischen Denkern (in diesem Band: Pico della Mirandola, Johannes Reuchlin, Erasmus von Rotterdam, Thomas Morus, Ludovicus Vives und Tommaso Campanella) steht das Individuum im Mittelpunkt, andererseits immer mehr der Staat als realer Machtfaktor. Das führt zu den Staatsdenkern Niccolò Machiavelli und seinen Gegnern (am Beispiel von Pedro de Ribadeneira), zu Diego de Covarrubias y Leyva und Jean Bodin. Gleichzeitig suchen protestantische Reformatoren, katholische Gegenreformer und Politiker nach neuen Regelungen, um bei maximaler Wahrung der eigenen konfessionspolitischen Interessen eine friedensschaffende Grundordnung zu finden. Dieser Band zeigt die Entwicklung von Philipp Melanchthon und der Politik im Vorfeld des Augsburger Friedens bis zu Robert Bellarmin und den Westfälischen Friedensverhandlungen.


Band 19
 
Norbert Brieskorn/Markus Riedenauer (Hrsg.)
Suche nach Frieden: Politische Ehtik in der Frühen Neuzeit I.
Stuttgart 2000. 276 Seiten.
EUR 26,00
ISBN 3-17-016439-2
 
Nach dem Zusammenbrechen des mittelalterlichen Reichsideals und seiner friedensethischen Modelle, im Ringen um Macht, in sozialen, konfessionellen und interreligiösen Konflikten stellte sich die Frage nach dem Frieden und seinen Bedingungen mit neuer Dringlichkeit. Friede musste nun denkbar werden unter den Voraussetzungen divergierender Ordnungsvorstellungen in einer kulturell und religiös pluralen Welt. Die Strukturen der Neuzeit waren so zu fassen, dass auch in Konflikten die Gerechtigkeit nicht unterginge. Diesem Problemfeld widmet sich der vorliegende Band mit Beiträgen zu Nikolaus von Kues, Martin Luther und Johannes Calvin, mehreren Autoren der spanischen Spätscholastik sowie Hugo Grotius.


Band 18
 
Eckart Otto
Krieg und Frieden in der Hebräischen Bibel und im Alten Orient: Aspekte für eine Friedensordnung in der Moderne.
Stuttgart 1999. 188 Seiten.
EUR 25,00
ISBN 3-17-016265-9
 
Welchen Einfluss haben Religionen im Alten Orient und in der Hebräischen Bibel auf die politischen Konzeptionen und Programme einer internationalen Friedensordnung? Im Durchgang durch zentrale Texte der Religionen Ägyptens, Ugarits und Assyriens werden Programme politischer Theologie rekonstruiert, für die nicht Krieg und Frieden, sondern Krieg und Chaos Gegensätze sind und die deshalb in einer gewaltsamen Durchsetzung von Friedensordnungen als Herrschaftsordnung ihr Ziel haben. Im Gegenzug werden in der Hebräischen Bibel neue Formen politischer Theologie erkennbar, die ihren Ausgangspunkt in der Überwindung eines triumphalen Gottesverständnisses haben und zur Wiege eines modernen Völker- und Menschenrechts werden.


Band 17
 
Thomas Hoppe
Menschenrechte im Spannungsfeld von Freiheit, Gleichheit und Solidarität: Grundlagen eines internationalen Ethos zwischen universalem Geltungsanspruch und Partikularitätsverdacht.
Stuttgart 2002. 236 Seiten.
EUR 29,80
ISBN 3-17-015585-7
 
Die Auseinandersetzung über den Universalitätsanspruch der Menschenrechte bedeutet eine wichtige Anfrage an dieses Konzept. Dabei geht es zum einen um eine normtheoretische Verständigung über die Möglichkeiten legitimer kultureller Differenz, zum anderen um die praktische Vermittlung des Menschenrechtskonzepts in Kontexte hinein, die diesem Modell einer sukzessiven Realisierung politischer Gerechtigkeit bislang aus unterschiedlichen Gründen distanziert gegenüberstehen. Der Diskurs über Menschenrechte wird damit zur entscheidenden „Schnittstelle” interkultureller und interreligiöser Dialoge, soweit sie Gestaltungsfragen der politischen und sozialen Ordnung betreffen.


Band 16
 
Ernst J. Nagel
Minderheiten in der Demokratie: politische Herausforderungen und interreligiöser Dialog.
Stuttgart 1998. 278 Seiten.
EUR 26,00
ISBN 3-17-015573-3
 
Dem Faktor „Religion” kommt bei Konflikten zwischen Minderheiten und Mehrheit immer schon besondere Bedeutung zu. Die vorliegende Darstellung konzentriert sich daher auf die theologische Neubesinnung der katholischen Kirche gerade in solchen Fragen, die mit der Kulturvielfalt und damit auch dem Minderheitenproblem zu tun haben. Die katholische Kirche dient als konkretes Beispiel für Herausforderungen, die sich allen Religionen und Weltanschauungen stellen. An diesem Beispiel ist zu prüfen, welche Ansätze in ihrem Selbstverständnis ein positives Verhältnis zu anderen Denk- und Glaubenssystemen ermöglichen. Von besonderem Interesse ist die Frage, welche neue Praxis durch die theologische Neubesinnung bewirkt wird, welche Defizite zu beheben sind, damit der innerkirchliche Neuansatz auch gesellschaftlich und politisch zur Lösung der Minderheitenprobleme beitragen kann.


Band 15
 
Marcel Pekarek
Absolutismus als Kriegsursache: die französische Aufklärung zu Krieg und Frieden.
Stuttgart 1997. 210 Seiten.
EUR 36,00
ISBN 3-17-014782-X
 
Gefragt wird nach den außenpolitischen Folgen der für das Zeitalter des Absolutismus typischen Konzentration staatlicher Macht in der Person des Monarchen bei gleichzeitiger Entmachtung lokaler Herrschaften. Dieser Prozess führt sowohl zu einer Steigerung der Fähigkeit des Herrschers, die ökonomischen und militärischen Mittel seines Landes zu mobilisieren, als auch zu einer verminderten Kontrolle seiner Politik: Der absolute Monarch Ludwig XIV. beginnt aus persönlichen Gründen Kriege, deren Erfolg in keinem Verhältnis zum Schaden für den Staat steht. Die französische Aufklärungsphilosophie analysiert die Beziehungen zwischen verschiedenen Typen der Herrschaftsorganisation in modernen Staaten und deren internationalem Verhalten. Die Förderung des Friedens, so lautet das Fazit, hängt von der rechtlichen Beschränkung und der öffentlichen Kontrolle der Herrscher in den Staaten ab.


Band 14
 
Johann Maier
Kriegsrecht und Friedensordnung in jüdischer Tradition.
Stuttgart 2000. 436 Seiten.
EUR 46,20
ISBN 3-17-014409-X
 
Zu den Grundspannungen der jüdischen Tradition gehört das Verhältnis von Gottes Liebe zu allen Menschen und sein besonderes Verhältnis zum auserwählten Volk. Nirgendwo sonst als beim Thema „Kriegsrecht und Friedensordnung” tritt diese Spannung in ihrer ganzen Brisanz zutage. Will Gott den Frieden für alle Menschen oder nur für Israel? Welche Bedeutung haben die Kriege Israels im universalen Heilsplan Gottes? Diese und ähnliche Fragen verfolgt der Autor anhand der Quellen des frühen Judentums (bis ca. 100 n. Chr.), der rabbinischen Periode (ab ca. 200 n. Chr.), der mittelalterlichen Schriften des Moses Maimonides (1135-1204) und der frühneuzeitlichen Texte des Isaak Abrabanel (1437-1508). Johann Maiers Studie ist unerlässlich für ein vertieftes Verständnis der Politik Israels heute.


Band 13
 
Ernst J. Nagel
Die Friedenslehre der katholischen Kirche: eine Konkordanz kirchenamtlicher Dokumente.
Stuttgart 1997. 289 Seiten.
EUR 36,00
ISBN 3-17-013931-2
 
Die kirchliche Soziallehre vermittelt Geltungsansprüche, die unser soziales Handeln betreffen und im christlichen Glauben gründen. Von der christlichen Soziallehre werden zurecht überzeugende Antworten auf die heutigen sozialen Fragen sowie Glaubwürdigkeit und zugleich Dialogfähigkeit erwartet. Der Autor hat wichtige Grundzüge der christlichen Soziallehre erarbeitet, um darauf aufbauend in einer differenzierten Darstellung konkordanzartig die kirchliche Friedenslehre zu entfalten.


Band 12
 
Matthias Gillner
Bartolomé de Las Casas und die Eroberung des indianischen Kontinents: das friedensethische Profil eines weltgeschichtlichen Umbruchs aus der Perspektive eines Anwalts der Unterdrückten.
Stuttgart 1997. 298 Seiten.
EUR 36,00
ISBN 3-17-013930-4
 
Die Eroberung des indianischen Kontinents ist in jüngster Zeit erneut in das öffentliche Bewußtsein gerückt und hat heftige Kontroversen über die moralische Dimension der spanischen Conquista ausgelöst. Doch schon im 16. Jahrhundert regte sich Protest gegen Maßnahmen und Wirkung der Eroberung, besonders unter den Missionaren. Der Autor zeichnet die von Bartolomé de Las Casas (1474-1566), dem Kopf der „pro-indianischen Bewegung”, vorgetragenen Kritik nach. Im Zentrum der Analyse stehen die zur Conquista herangezogenen Legitimationsmodelle, die in ihrem zeit- wie auch ideengeschichtlichen Zusammenhang erörtert werden.


Band 11
 
Alfred Hierold/Ernst J. Nagel (Hrsg.)
Kirchlicher Auftrag und politische Friedensgestaltung: Festschrift für Ernst Niermann, Militärgeneralvikar 1981 - 1995.
Stuttgart 1995. 280 Seiten.
EUR 51,00
ISBN 3-17-013724-7
 
 


Band 10
Gerhard Beestermöller
Die Völkerbundsidee: Leistungsfähigkeit und Grenzen der Kriegsächtung durch Staatensolidarität.
Stuttgart 1995. 210 Seiten.
EUR 36,00
ISBN 3-17-013723-9
 
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges versuchte der amerikanische Präsident Woodrow Wilson mit dem Völkerbund der Welt eine politische Ordnung zu geben, die Krieg in Zukunft verhindert. Er glaubte, dass Kant in seinem philosophischen Entwurf einer Föderation demokratischer Staaten die theoretischen Grundlagen hierfür gelegt hatte. Der Autor deckt die Prämissen auf, auf denen das Konzept der Kriegsächtung durch Staatensolidarität beruht, und problematisiert dieses Konzept im Licht der katholischen Friedenslehre. Seine Ergebnisse sind für die heutige friedens- und sicherheitspolitische Diskussion von erheblicher Bedeutung, da Kants Friedensphilosophie in vielen Punkten einen tragfähigen Ansatz für eine neue Friedensordnung zu bieten vermag.


Band 9
 
Markus Weinland
Das Friedensethos der Kirche der Brüder im Spannungsfeld von Gewaltlosigkeit und Weltverantwortung.
Stuttgart 1996. 180 Seiten.
EUR 45,50
ISBN 3-17-013722-0
 
Die Kirche der Brüder (Church of the Brethren) gehört neben den Quäkern und Mennoniten zur Gruppe der historischen Friedenskirchen. Mit diesem Begriff werden Kirchen bezeichnet, die Gewaltlosigkeit in jeder Situation als Gebot Jesu begreifen. Von der politischen Öffentlichkeit wird absolute Gewaltlosigkeit oft als eine Haltung verstanden, die allenfalls in Nischen der Gesellschaft gelebt werden kann. Um so spannender ist es zu erfahren, wie die Kirche der Brüder in ihrer fast zweihundertjährigen Geschichte versucht hat, dem christlichen Imperativ der Nächstenliebe und der aktiven Wahrnehmung gleicherweise zu entsprechen.


Band 8
 
Francisco de Vitoria
Vorlesungen II (Relectiones): Völkerrecht, Politik, Kirche; lateinisch-deutscher Text.
Ulrich Horst/Heinz-Gerhard Justenhoven/Joachim Stüben (Hrsg.)
Stuttgart 1997. 838 Seiten.
EUR 112,00
ISBN 3-17-014143-0
 
 


Band 7
 
Francesco de Vitoria
Vorlesungen I (Relectiones): Völkerrecht, Politik, Kirche; lateinisch-deutscher Text; mit einer Einführung in Leben und Werke Vitorias von Ulrich Horst.
Ulrich Horst/Heinz-Gerhard Justenhoven/Joachim Stüben (Hrsg.)
Stuttgart 1995. 664 Seiten.
EUR 112,00
ISBN 3-17-013235-0
 
Francisco de Vitoria (1483-1546), nach Geburts- und Todesjahr Zeitgenosse Martin Luthers, Grenzgänger zwischen Mittelalter und Neuzeit, gilt als Vorläufer der modernen Völkerrechtswissenschaft. Die in Salamanca gehaltenen "Vorlesungen" (relectiones) zeigen, namentlich in den Auffassungen von Papst und Kaiser, von Staat und Kirche, von Krieg und Frieden, die ganze Bandbreite seines Denkens, das sich insbesondere durch eine intensive Auseinandersetzung mit anderen Gelehrten, besonders Thomas von Aquin, auszeichnet. Die Themen reichen von kosmologischen Fragen über den Selbstmord bis zu Magie und Hexentum. Sie spiegeln die Unsicherheiten einer Zeit wider, die auf allen Ebenen im Umbruch stand. Nicht nur die von Deutschland ausgegangene Reformation, auch die neu entdeckten Länder im Westen stellten die Alte Welt vor fundamentale ethische und politische Fragen. Tagesereignisse wie die Ehescheidung Heinrichs VIII. von England riefen wegen ihrer weitreichenden Konsequenzen nach Stellungnahmen, ebenso die überfällige Kirchenreform, der sich Vitoria besonders verpflichtet fühlte.


Band 6
 
Gerhard Beestermöller/Norbert Glatzel (Hrsg.)
Theologie im Ringen um Frieden: Einblicke in die Werkstatt theologischer Friedensethik.
Stuttgart 1995. 218 Seiten.
EUR 60,00
ISBN 3-17-013177-X
 
Die mit dem Ende der Ost-West-Konfrontation einhergehenden Umbrüche erfordern eine grundlegende Neukonzeption der Sicherheitspolitik, da praktisch alle bisherigen Planungsvorhaben obsolet geworden sind. In den politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen bieten sich Chancen einer Neugestaltung von Friedenspolitik. In Rückbindung an die Tradition und im Dialog der Konfessionen untereinander sowie mit anderen Religionen entwickeln die Autoren des vorliegenden Bandes Perspektiven für eine friedlichere Welt. Das Werk ist zum 15jährigen Bestehen des Instituts für Theologie und Frieden entstanden und seinem Leiter Prof. DDr. Ernst Josef Nagel gewidmet.


Band 5
 
Heinz-Gerhard Justenhoven
Francisco de Vitoria zu Krieg und Frieden.
Stuttgart 1991. 213 Seiten.
EUR 33,00
ISBN 3-17-013248-2
 


Band 4
 
Gerhard Beestermöller
Thomas von Aquin und der gerechte Krieg: Friedensethik im theologischen Kontext der Summa Theologiae.
Stuttgart 1990. 260 Seiten.
ISBN 3-17-013247-4
zum Volltext (PDF, 8,7 MB)


Band 3
 
Franz Furger/Ernst J. Nagel (Hrsg.)
Die Strategische Verteidigungsinitiative im Spannungsfeld von Politik und Ethik.
Stuttgart 1986. 156 Seiten.
EUR 26,00
ISBN 3-17-013246-6
 


Band 2
 
Ernst J. Nagel
Die Strategische Verteidigungsinitiative als ethische Frage.
Stuttgart 1986. 160 Seiten.
ISBN 3-17-013245-8
 


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Band 1
 
Thomas Hoppe
Friedenspolitik mit militärischen Mitteln: eine ethische Analyse strategischer Ansätze
Stuttgart 1986. 320 Seiten.
ISBN 3-17-013244-X