Reihe Beiträge zur Friedensethik
| Band 45 |
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| Heinz-Gerhard Justenhoven/Ebrahim Afsah (Hrsg.) |
Das internationale Engagement in Afghanistan in der Sackgasse? Eine politisch-ethische Auseinandersetzung
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| Baden-Baden 2011. 182 Seiten. |
| EUR 29,00 |
| ISBN 978-3-8329-6689-8 |
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| In dem vorliegenden Band gehen Praktiker und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen der Frage nach, ob das internationale Engagement in Afghanistan noch die elementarsten politischen Ziele erreichen kann. Sie analysieren und bewerten die heute verfolgten Strategien zur Stabilisierung und zum Wiederaufbau Afghanistans. Im Kern geht es um die Frage nach den ethischen Mindeststandards politischer Ordnung als Voraussetzung für eine exit stategy, die gerade gegenüber der afghanischen Bevölkerung verantwortbar sein muss. |
| Band 44 |
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| Jochen Bohn/Thomas Bohrmann/Gottfried Küenzlen (Hrsg.) |
| Die Bundeswehr heute: Berufsethische Perspektiven für eine Armee im Einsatz. |
| Stuttgart 2011. 90 Seiten. |
| EUR 19,80 |
| ISBN 978-3-17-021654-9 |
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| Militante Aggression geht heute zumeist von politisch-strukturell maroden Staaten sowie von international operierenden terroristischen Vereinigungen aus. Damit einher geht eine Neuausrichtung nationaler europäischer Streitkräfte. Auch die Bundeswehr ist gegenwärtig in einem Transformationsprozess hin zu einer modernen Einsatzarmee, die den Anforderungen zeitgenössischer Konfliktkonstellationen und Einsatzbedingungen weltweit gerecht werden kann. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr erfordern sozial, interkulturell und moralisch kompetente Soldatinnen und Soldaten, die den Einsatzrealitäten nicht nur physisch, sondern auch mental gewachsen sind. Die Autoren plädieren deshalb für die Etablierung einer militärischen Berufsethik, die in einer breiten Themenvielfalt zu entwickeln ist. |
| Band 43 |
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| Dirk Ansorge |
| Der Nahostkonflikt: Politische, religiöse und theologische Dimensionen. |
| Stuttgart 2010. 332 Seiten |
| EUR 29,80 |
| ISBN 978-3170215009 |
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Spätestens seit dem 11. September 2001 wird die Bedeutung von Religionen für politische Konflikte wieder verstärkt wahrgenommen. Zugleich setzt sich die Einsicht durch, dass Friedenspolitik und praktische Friedensarbeit ohne die Einbeziehung der religiösen Dimensionen von Konflikten nicht gelingen können. Damit steht die Forschung vor der Frage, welchen Beitrag Religionen zur Eskalation wie zur De-Eskalation von Konflikten liefern können. Im Nahen Osten tritt die Ambivalenz der Religionen besonders zutage: Einmal eröffnen sie Perspektiven des Friedenshandelns, dann wieder verschärfen sie schwelende Konflikte. Das komplexe Zusammenspiel von gesellschaftlichen, politischen und religiösen Dimensionen im Nahostkonflikt wird erst in der Zusammenschau von soziologischer, politologischer, religionswissenschaftlicher und theologischer Perspektive durchschaubar.
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| Band 42 |
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| Heinz-Gerhard Justenhoven/Hans-Georg Ehrhart (Hrsg.) |
| Intervention im Kongo: eine kritische Analyse der Befriedungspolitik von UN und EU. |
| Stuttgart 2008. 217 Seiten. |
| EUR 24,00 |
| ISBN 978-3-17-020781-3 |
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| Die EU hat Soldaten in die DR Kongo geschickt, um im Rahmen einer UN-Mission demokratische Wahlen abzusichern. Wenn gilt, dass „kein Land ohne eigene Interessen interveniert" (Joschka Fischer), dann fragt sich, welche Interessen die an der Intervention beteiligten Akteure verfolgten. Ging es um Frieden für das kongolesische Volk, um eine demokratische Rechtsordnung mit einem frei gewählten Parlament und Präsidenten? Oder standen nationale Interessen der intervenierenden Staaten oder Interessen der EU als weltpolitischer Akteur im Vordergrund? Streben die relevanten Akteure im Kongo wirklich eine auf politischer Partizipation aufbauende stabile politische Ordnung an? Was bedeuten die Lehren der Kongo-Intervention für zukünftige Militärmissionen der UN und der EU in Afrika und anderswo? |
| Band 41 |
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| Klaus Ebeling |
| Militär und Ethik: moral- und militärkritische Reflexionen zum Selbstverständnis der Bundeswehr. |
| Stuttgart 2006. 90 Seiten. |
| EUR 18,00 |
| ISBN 3-17-019733-9 |
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| Militärisches Handeln - und alles, was ihm dient - ist per se problematisch; denn es ist durch das bestimmt, was unter Menschen nicht sein soll: Gewalt. Auch als Gegengewalt oder als Element gewaltverhindernden Konfliktmanagements steht es, zu Recht, unter kritischer Beobachtung und massiven Rechtfertigungsdruck. Die vorliegende Untersuchung „Militär und Ethik" will eine Grundlage dafür geben, wie die ethische Aufgabe zu bewältigen wäre: gegebene normative Texturen menschlicher Praxis sensibel aufzuspüren und differenziert zu beschreiben (deskriptive Ethik), sie auf transparente Weise kritisch zu analysieren (kritische Ethik) und daraus begründetes Orientierungswissen zu entwickeln (konstruktive Ethik). |
| Band 40 |
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| Gerhard Beestermöller/Heinz-Gerhard Justenhoven (Hrsg.) |
| Der Streit um die iranische Atompolitik: völkerrechtliche, politische und friedensethische Reflexionen. |
| Stuttgart 2006. 148 Seiten. |
| EUR 16,00 |
| ISBN 3-17-019548-6 |
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| Der Streit um die iranische Atompolitik spitzt sich zu. Der Westen, Russland und China scheinen sich auf eine Politik verständigt zu haben, Iran von einer Etablierung des vollständigen Zyklus ziviler Nuklearenergie abzubringen; denn es wird befürchtet, dass Iran damit in die Lage versetzt würde, Atombomben zu bauen. Gibt es eine völkerrechtliche Grundlage für dieses Ansinnen? Welche Ziele verfolgt Iran mit seinem Atomprogramm? Gibt es überhaupt eine ethische Rechtfertigung dafür, Iran den Besitz der Bombe streitig zu machen? Welche Rolle kommt der Religion in diesem politischen Konflikt zu? |
| Band 39 |
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| Thomas Bruha/Dominik Steiger |
| Das Folterverbot im Völkerrecht. |
| Stuttgart 2006. 57 Seiten. |
| EUR 14,00 |
| ISBN 3-17-019438-0 |
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| Die erschütternden und Abscheu erregenden Bilder von Folterakten und sonstigen menschenverachtenden und erniedrigenden Behandlungen quasi-rechtloser Gefangener in den Internierungscamps von Guantánamo und Abu Ghraib stehen in einem beklemmenden zeitlichen Zusammenhang mit dem Wiederaufflammen der unsäglichen Diskussion über die Legitimierung oder gar Legalisierung und Verrechtlichung der Folter. Die Renaissance einer alten und heutzutage eigentlich nicht mehr für möglich gehaltenen „Folterdebatte" hat auch das Völkerrecht und den völkerrechtlichen Diskurs erfasst. Die Autoren zeigen die normativen Grundlagen des Folterverbots im Völkerrecht und die Gefährdungen, denen es gegenwärtig ausgesetzt ist, auf und diskutieren die wichtigsten Fragen. Sie kommen zu dem Schluss, dass auch im Völkerrecht "Folter nicht vor Recht gehen" darf und dass am absoluten Charakter des Folterverbots festzuhalten ist. |
| Band 38 |
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| Thomas R. Elßner/Theresia Heither |
| Die Homilien des Origenes zum Buch Josua: die Kriege Josuas als Heilswirken Jesu. |
| Stuttgart 2006. 127 Seiten. |
| EUR 16,80 |
| ISBN 3-17-019323-6 |
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| Ausgangspunkt für die Josua-Interpretation des Origenes (185-254) ist die im Griechischen festzustellende Namensgleichheit zwischen dem alttestamentlichen Josua und dem neutestamentlichen Jesus von Nazareth. Beide tragen den Namen Jesus. Diese Namensgleichheit bewirkt u.a., dass in den Predigten mitunter nicht immer eindeutig ist, ob von Josua oder von Jesus oder von beiden zugleich gesprochen wird. Vor diesem Hintergrund wandelt sich beispielsweise die Einnahme Jerichos in eine Bekämpfung der Begierden und Sünden der eigenen Person und dieser Welt. Mit dieser Ausgabe wird erstmals eine vollständige deutschsprachige Übersetzung der Josua-Homilien vorgelegt, die sich auch als ein Beitrag zur Auslegungs- und Wirkungsgeschichte des Buches Josua versteht. |
| Band 37 |
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| Gerhard Beestermöller/Michael Haspel/Uwe Trittmann (Hrsg.) |
| „What we're fighting for ...” - Friedensethik in der transatlantischen Debatte. |
| Stuttgart 2006. 156 Seiten. |
| EUR 16,80 |
| ISBN 3-17-019037-7 |
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| Die Frage nach der Legitimität des Irak-Krieges hat die NATO erschüttert. Besorgnis erregend ist der Prinzipiendissens. Setzen die einen auf die Verfahren des Völkerrechts, beziehen sich die anderen auf die Kriterien der „Lehre vom gerechten Krieg". Anstoß für eine Debatte dieser Frage gab ein Manifest, das 60 amerikanische Intellektuelle 2002 unter dem Titel „What we're fighting for" veröffentlichten. Sie halten die Anwendung militärischer Gewalt im Kampf gegen den Terrorismus nach den Anschlägen vom 11. September für gerecht. Deutsche Intellektuelle erklärten daraufhin die Lehre vom gerechten Krieg für obsolet. Der Band dokumentiert eine Tagung der Evangelischen Akademie Iserlohn aus dem Jahre 2004, an der sich auch Unterzeichner von „What we're fighting for" teilnahmen. Deutlich wird das Bemühen, Perspektiven einer transatlantischen Friedensethik zu entwickeln. |
| Band 36 |
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| Peter Fonk |
| Frieden schaffen - auch mit Waffen?: Theologisch-ethische Überlegungen zum Einsatz militärischer Gewalt angesichts des internationalen Terrorismus und der Irak-Politik. |
| Stuttgart 2003. 60 Seiten. |
| EUR 12,00 |
| ISBN 3-17-018106-8 |
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| Militärische Gewaltanwendung bringt schon immer ein nur schwer begrenzbares Ausmaß von Leid mit sich, auch wenn sie der Verteidigung elementarer Rechtsgüter dient. Die Entscheidung zur Gewaltanwendung und somit zum Bruch geltenden Völkerrechts, das zunächst jeden Angriffskrieg ächtet, wiegt im Fall einer echten „humanitären Intervention" jedoch weniger schwer als eine Entscheidung für die einzig mögliche Alternative, die darin besteht, schweren Menschenrechtsverletzungen tatenlos zuzusehen. Die Beanspruchung eines Rechts zum Präventivkrieg, der lediglich auf Verdacht und Vermutungen hin erklärt würde, ist in diesem Zusammenhang allerdings ebenso unzulässig wie ein militärisches Vorgehen, das neue Wellen von nicht mehr kontrollierbarer Gewalt hervorruft und damit mehr Probleme schafft als löst. Für die ethische Vertretbarkeit eines militärischen Einsatzes gilt daher unabdingbar: Ein solcher Einsatz muss Bestandteil eines umfassenden politischen Handlungskonzeptes sein, und ein solches Konzept muss die Herbeiführung eines „gerechten Friedens", d.h. einer dauerhaften und umfassenden Friedensordnung, zum Ziel haben. |
| Band 35 |
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| Gerhard Beestermöller |
| Krieg gegen den Irak - Rückkehr in die Anarchie der Staatenwelt?: Ein kritischer Kommentar aus der Perspektive einer Kriegsächtungsethik. |
| Stuttgart 2., durchges. Aufl./2nd, rev. ed. 2003. 107 Seiten. |
| EUR 14,00 |
| ISBN 3-17-018064-9 |
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| Die amerikanische Regierung hat unmissverständlich dargelegt, dass ihre Geduld mit Saddam Hussein zu Ende ist. Entweder er befolgt die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates unverzüglich, oder es wird Krieg geben - möglichst mit UN-Mandat, notfalls aber auch ohne. Ein Krieg gegen den Irak kann nur legitim sein, so die Kernthese dieses Buches, wenn durch ihn der erreichte Stand in der Verrechtlichung der internationalen Beziehungen zumindest nicht wieder zerstört wird. Unter Zuhilfenahme der klassischen Kriterien für einen gerechten Krieg entwickelt der Autor fünf Bedingungen, die an einen Krieg gestellt werden müssen, damit er aus der Perspektive der Kriegsächtung durch Recht legitimiert werden kann. Es bestehen erhebliche Zweifel, ob ein Krieg gegen Hussein unter der Führung der USA gerechtfertigt werden kann. |
| Band 34 |
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| Monika Suchan |
| Macht verschafft sich Moral?: Gewalt in der Politik der Reformpäpste. |
| Stuttgart 2002. 39 Seiten. |
| EUR 12,50 |
| ISBN 3-17-017263-8 |
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| Die Päpste des 11. Jahrhunderts gelten als wesentliche Initiatoren einer Entwicklung, die das abendländische Mittelalter nachhaltig verändern sollte: der Trennung von „Staat" und „Kirche". Ihre Forderungen nach Reform gipfelten in dem Anspruch, in der unmittelbaren Nachfolge und Stellvertretung Jesu Christi die Führung der Christenheit zu übernehmen. Die Beteiligung der Reformpäpste gerade an bewaffneten Konflikten warf in der Konsequenz das Problem auf, ob ein so verstandener Wille zur Macht nicht fundamental dem neutestamentlichen Gebot der Liebe und Gewaltlosigkeit widersprach. Maßte sich der Papst also in letzter Konsequenz an, nach Belieben das als „moralisch" zu definieren, was eigentlich Sünde war, nämlich Blut zu vergießen? Wenige Jahre vor dem 1. Kreuzzug wird die Beteiligung des Stellvertreters Christi auf Erden an Konflikten seiner Zeit auf den Prüfstand kirchlicher Amtsführung und weltlichen Politikmanagements gestellt. |
| Band 33 |
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| Andreas Kunz |
| Zions Weg zum Frieden: jüdische Vorstellungen vom endzeitlichen Krieg und Frieden in hellenistischer Zeit am Beispiel von Sacharja 9-14. |
| Stuttgart 2001. 43 Seiten. |
| EUR 12,50 |
| ISBN 3-17-016822-3 |
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| Untersucht werden die Vorstellungen von Krieg und Frieden in hellenistischer Zeit am Beispiel des alttestamentlichen Buches Deuterosacharja (Sach 9-14). Die einzelnen Fortschreibungsstufen vermitteln ein disparates Bild: Krieg kann einerseits als eine Bedrohung empfunden werden, in der Israel auf das helfende Eingreifen Gottes angewiesen ist, andererseits als von JHWH verursacht und zugunsten Israels geführt. Für die Bewertung von Krieg und Frieden ist die Verfasserperspektive entscheidend. Während der Krieg der Fremdmächte untereinander auf Ablehnung stößt, befürwortet das Deuterosacharjabuch die makkabäische Erhebung gegen die Seleukidenherrschaft im 2. Jahrhundert v. Chr. |
| Band 32 |
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| Stefan Kwiatkowski |
| Der Deutsche Orden im Streit um Polen-Litauen: eine theologische Kontroverse über Krieg und Frieden auf dem Konzil von Konstanz (1414-1418). |
| Stuttgart 2000. 55 Seiten. |
| EUR 13,00 |
| ISBN 3-17-015911-9 |
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| Auf dem Konzil von Konstanz (1414-1418) kam es zu einer heftigen theologischen Kontroverse zwischen den Gesandtschaften des Deutschen Ordens und Polen-Litauens. Hinter der theologischen Kontroverse stand der Krieg des Deutschen Ordens gegen die heidnischen Litauer, Untertanen des polnischen Königs. Der Deutsche Orden betonte die Rechtlosigkeit der Heiden und die Legitimität der - auch gewaltsamen - Mission. Zur Begründung seiner Position griff der Deutsche Orden auf augustinische Positionen zurück. Unter Rekurs auf Thomas von Aquin wehrte sich die polnische Gesandtschaft gegen dieses Ansinnen und arbeitete die Rechte der heidnischen Litauer heraus. Der Autor zeigt, wie unterschiedliche theologische Ansätze und Positionen für politische Interessen in dieser frühen deutsch-polnischen Kontroverse eingesetzt wurden. |
| Band 31 |
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| Ludwig Jacob/Heinz-Gerhard Justenhoven (Hrsg.) |
| Wehrstruktur auf dem Prüfstand: zur Debatte über die neue Bundeswehr. |
| Stuttgart 2. Auflage/2nd edition 1999. 83 Seiten. |
| EUR 13,00 |
| ISBN 3-17-016259-4 |
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Das Ende des Ost-West-Konfliktes gibt den Blick frei auf die neuen Gestaltungsbedingungen von Sicherheit und Frieden in unserer Zeit. So treten heute Konflikte in einer Form auf, der die klassischen Strategien und Konzepte nicht mehr gewachsen sind. In vielen Ländern Europas wird daher eine Wende in der nationalen Militärpolitik vollzogen und eine weitgehende Reform der Streitkräftestrukturen angegangen, wobei nicht zuletzt die grundlegende Neuformierung der Streitkräfte Frankreichs mit der Abkehr von der im 19. und 20. Jahrhundert herausgebildeten „klassischen" Militärstruktur der nationalen Massenarmee - und damit der Wehrpflicht - auch für Deutschland unübersehbare Zeichen setzt. So stehen jetzt die Legitimität des Auftrags, das Selbstverständnis der Soldaten, die Prinzipien der Inneren Führung und die gegenwärtige Wehrform der Wehrpflichtarmee auf dem Prüfstand. Hierzu leistet der vorliegende Band einen Beitrag unter politischen, verfassungsrechtlichen, innergesellschaftlichen und militärfachlichen Aspekten.
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| Band 30 |
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| Gerhard Beestermöller/Heinz-Gerhard Justenhoven (Hrsg.) |
| Friedensethik im Spätmittelalter: Theologie im Ringen um die gottgegebene Ordnung. |
| Stuttgart 1999. 94 Seiten. |
| EUR 14,80 |
| ISBN 3-17-015580-6 |
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| Die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert ist durch den Konflikt des nach absoluter politischer Suprematie strebenden Sacerdotium und der sich zunehmend autonom verstehenden weltlichen Gewalt gekennzeichnet. Nicht zuletzt war es dieser Konflikt, der zur Herausbildung europäischer Nationalstaaten führte. Die Beiträge dieses Bandes zu Albert dem Großen, zum mittelalterlichen Widerstandsrecht, zu Duns Scotus, Dante Alighieri und Marsilius von Padua beleuchten die wachsende Problematisierung des Glaubens an die mittelalterliche Ordnung als Manifestation des göttlichen Willens für menschliches Zusammenleben. Die Autonomiebewegung der weltlichen Gewalten im Spätmittelalter zielte auf einen säkular-funktional begründeten Frieden. |
| Band 29 |
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| Rudolf Hiestand |
| „Gott will es!” - Will Gott es wirklich?: Die Kreuzzugsidee in der Kritik ihrer Zeit. |
| Stuttgart 1998. 34 Seiten. |
| ISBN 3-17-015406-0 (vergriffen/out of print) |
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| Krieg und christliche Nächstenliebe, Kreuzzug und Friedensidee, werden von uns heute als extremes, wenn nicht gar unüberwindbares Spannungsverhältnis empfunden. Dies gilt insbesondere für die Kreuzzugsbewegung, in der viele eine tiefe Abirrung der Kirche von ihrem eigentlichen Wesen sehen. Auf Kritik stieß der Kreuzzug schon bei den mittelalterlichen Zeitgenossen, vor allem ab dem 13. Jahrhundert bei Joachim von Fiore, Roger Bacon und anderen. Hiestand entwickelt ein breites Spektrum dieser Kritik, die von Empörung über die Entartung des Krieges bis hin zu prinzipiellen theologisch-kritischen Anfragen reicht. |
| Band 28 |
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| Hubert Irsigler |
| Ein Weg aus der Gewalt?: Gottesknecht kontra Kyros im Deuterojesajabuch. |
| Stuttgart 1998. 40 Seiten. |
| EUR 10,50 |
| ISBN 3-17-015272-6 |
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| Gegen Ende des Babylonischen Exils (6. Jahrhundert v. Chr.) erwartet und verkündet der in der exegetischen Forschung sogenannte „Deuterojesaja" den Perserkönig Kyros begeistert als Überwinder der neubabylonischen Herrschaft und als Befreier der Exilierten Israels. Anders verhält es sich bei den sog. Liedern vom anonymen Gottesknecht in Jes 42,1-4; 49,1-6; 50,4-9; 52,13-53,12. Sie lassen eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dieser „Kyros"-Begeisterung und vor allem ein intensives Ringen um die wahre Gestalt des von YHWH berufenen Heilsmittlers für sein Volk und darüber hinaus für die Völkerwelt erkennen. Im vorliegenden Beitrag werden die ersten beiden dieser Lieder vom Gottesknecht untersucht, die bis heute die Hoffnung auf einen wirksamen Weg aus der Gewalt lebendig halten. |
| Band 27 |
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| Wolfgang Palaver |
| Die mythischen Quellen des Politischen: Carl Schmitts Freund-Feind-Theorie. |
| Stuttgart 1998. 83 Seiten. |
| EUR 13,00 |
| ISBN 3-17-015135-5 |
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| Carl Schmitts Begriff des Politischen mit seiner Betonung der Freund-Feind-Unterscheidung gründet in einer politischen Theorie, die inhaltlich von der Widersprüchlichkeit archaischer Mythen geprägt ist. Die Widersprüchlichkeit der Mythen resultiert aus der gewaltsamen Abschiebung der internen Gewalt einer menschlichen Gruppe auf äußere Feinde. Schmitts Begriff des Politischen ist analog dazu der Versuch, den internen Bürgerkrieg mittels der Kanalisierung der Gewalt nach außen - durch politische Freund-Feind-Unterscheidungen - zu verhindern. Schmitts Theorie zeigt sich im Gewand einer bestimmten Form katholischer Theologie. Eine genaue Analyse seiner Interpretation der Bergpredigt und der Erbsündenlehre sowie seines Trinitätsverständnisses lassen aber erkennen, dass auch in diesen zentralen theologischen Fragen nicht die biblische Offenbarung, sondern die mythische Logik bestimmend bleibt. |
| Band 26 |
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| Frank-Lothar Hossfeld |
| „Du sollst nicht töten!”: Das fünfte Dekaloggebot im Kontext alttestamentlicher Ethik. |
| Stuttgart 2003. 76 Seiten. |
| EUR 12,00 |
| ISBN 3-17-014410-3 |
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| Im Mittelpunkt der Untersuchung steht das dekalogische Tötungsverbot (Ex 20,13 / Dtn 5,17) in seinen alttestamentlichen theologischen Kontexten. Dem Dekalog kommt die Funktion eines Grundgesetzes angesichts der Befreiung Israels zu, das aus der Perspektive des Buches Exodus allen folgenden Gesetzen im Pentateuch / in der Thora voransteht. Behandelt werden in dieser Untersuchung der Wortgebrauch des im Tötungsverbot verwendeten hebräischen Ausdrucks für „töten" sowie der ursprüngliche Geltungsbereich jenes Verbotes. Es werden die verschiedenartigen biblischen Texte analysiert, in denen der Begriff für „töten" verwendet wird. Auf diese Weise wird seine bereits innerbiblische Vielschichtigkeit deutlich. |
| Band 25 |
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| Bernhard Töpfer |
| Eigentum und Unfrieden: zur Deutung eines Seneca-Zitats durch Autoren des 12. bis 14. Jahrhunderts. |
| Stuttgart 1996. 25 Seiten. |
| EUR 8,00 |
| ISBN 3-17-014140-6 |
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| „Alle Menschen würden in größter Ruhe leben, wenn es die Wörter ‚mein' und ‚dein' nicht gäbe." Dieser Seneca zugeschriebene Spruch wurde im Mittelalter von verschiedenen Autoren dahingehend gedeutet, dass die bestehende Eigentumsordnung die entscheidende Ursache für Streit und Unfrieden sei. Von Scholastikern des 13. Jahrhunderts wurde dagegen betont, daß nach dem Sündenfall die Schlechtigkeit und Habsucht des Menschen Hauptursache für Unfrieden seien, während Eigentumsrechte zur Wahrung der öffentlichen Ordnung beitrügen. Im 14. Jahrhundert haben sich Franziskaner u.a. auf den Seneca-Spruch berufen und den völligen Verzicht auf Besitzrechte als Mittel zur Überwindung aller Streitigkeiten propagiert. |
| Band 24 |
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| Gerhard Beestermöller (Hrsg.) |
| Ökumenische Sozialethik als gemeinsame Suche nach christlichen Antworten. |
| Stuttgart 1996. 80 Seiten. |
| EUR 15,00 |
| ISBN 3-17-014141-4 |
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| Der ökumenische Prozess „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" hat deutlich gemacht, dass zwischen allen Kirchen in Bezug auf konkrete Fragen gemeinsame Antworten möglich sind. Als unterschiedlich erwiesen sich freilich die Wege von der biblischen Botschaft dorthin. Lutherische, reformierte und katholische Sozialethiker zeigen im Dialog mit dem Gegenwartsdenken, in kritischer Auseinandersetzung mit konfessionsspezifischen Paradigmen, gemeinsame positive Perspektiven auf. |
| Band 23 |
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| Klaus Arnold |
| Mittelalterliche Volksbewegungen für den Frieden. |
| Stuttgart 1996. 25 Seiten. |
| EUR 8,00 |
| ISBN 3-17-014142-2 |
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| Krieg und Gewalttätigkeit gelten gemeinhin als Charakteristikum eines „finsteren" Mittelalters. Kampf war ein wesentlicher Bestandteil der Lebensform der adligen Kriegerkaste des Mittelalters. Besonders der Adel sah es im frühen und hohen Mittelalter als sein ureigenes Vorrecht an, sich in Krieg und Fehde selbst sein Recht zu schaffen. Beschrieben werden die stete Gegenwart des Krieges vor allem im Hochmittelalter, die Bewegungen zur Schaffung eines Gottesfriedens in Frankreich und Deutschland sowie die Volksbewegungen für den Frieden im spätmittelalterlichen Italien. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Bewegungen des hochmittelalterlichen Gottesfrieden, in erster Linie ein Werk der Kirche. Sie dienten der Eindämmung von Fehden und Kriminalität sowie zur Verhinderung von Unrechtstaten der waffentragenden Schichten gegenüber der ärmeren Bevölkerung. |
| Band 22 |
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| Gerhard Rottenwöhrer |
| Zeichen der Satansherrschaft: die Katharer zu Verfolgung, Mord und Strafgewalt. |
| Stuttgart 1996. 40 Seiten. |
| EUR 8,00 |
| ISBN 3-17-013932-0 |
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| Die Katharer, die „Reinen", im 10. bis 14. Jahrhundert vor allem in Oberitalien und Südfrankreich verbreitet, waren der festen Überzeugung, Satan habe die Gewalt über die irdische Welt. So sahen sie in den Äußerungen dieser Gewalt - Verfolgung, Mord und Strafe - untrügliche Zeichen der Satansherrschaft. Sie glaubten, Satan bediene sich dabei der römischen Kirche ebenso wie des Staates. Dennoch blieb es auch den Katharern nicht erspart, selbst mehr oder weniger Gewalt anzuwenden, beispielsweise in ihren Ortskirchen Zucht und Ordnung aufrechtzuerhalten. Dank ihrer heilsgeschichtlichen Sicht verstanden sie solche dualistischen Erfahrungen als vorläufig. Am Ende eines nicht selten schmerzlichen Lebens wurde ihnen gemäß ihrer Glaubensüberzeugung das sichere Heil zuteil. |
| Band 21 |
| Ernst J. Nagel |
| Flüchtlinge und „Kirchenasyl”. |
| Stuttgart 1995. 40 Seiten. |
| EUR 7,00 |
| ISBN 3-17-013721-2 |
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| Die Rechtslage für Flüchtlinge - vom Grundgesetz über Europäische Konventionen bis zur UNO-Charta – ist schwierig, in Bewegung und nicht immer widerspruchsfrei. Sie erhält ihre menschliche Brisanz dadurch, dass dem legal Abgeschobenen in der Heimat Folter und Tod drohen können. So geht die Rechtsanwendung bisweilen bis an die Grenzen der Vorschriften – wenn nicht gar darüber hinaus. Doch auch für das Gegenteil gibt es Beispiele – und hier beginnt das Problem. Es geht nicht um kirchlichen Anspruch auf Befreiung vom staatlichen Recht. Es geht um die Verpflichtung eines jeden verantwortlichen Menschen, angesichts der bedrohten Würde des Flüchtlings sein besseres Wissen einzubringen und dazu notfalls – wenn auch formal rechtswidrig – der Abschiebung entgegenzuwirken. |
| Band 20 |
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| Klaus Schatz |
| Ultramontanismus, Bellum Iustum und Kriegsdienstverweigerung. |
| Stuttgart 1994. 40 Seiten. |
| EUR 8,00 |
| ISBN 3-17-013227-X (vergriffen/out of print) |
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| Gegenstand der Darstellung ist eine Auseinandersetzung um „gerechten Krieg", Kriegsdienstverweigerung und Völkerrecht, die sich am Rande des 1. Vatikanischen Konzils (1869/70) abspielte und von dem Anglikaner David Urquhart ausging. Diskutiert und in Frage gestellt wurde insbesondere der klassische „Obrigkeits-Vorbehalt". Dieser machte in seiner absoluten Form, wie sie sich in der pastoralen Praxis durchgesetzt hatte, die kritischen Momente der kirchlichen Lehre vom „gerechten Krieg" praktisch unwirksam. Zukunftsweisende anti-militaristische und anti-imperialistische Anliegen verbanden sich hier mit mittelalterlich-hierokratischen Vorstellungen auf der Linie der 1302 erlassenen Bulle „Unam Sanctam". |
| Band 19 |
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| Ernst J. Nagel |
| Neue sicherheitspolitische Herausforderungen aus ethischer Sicht: Eid, Wehrpflicht, Suffizienz und Friedensordnung. |
| Stuttgart 1994. 85 Seiten. |
| EUR 10,00 |
| ISBN 3-17-013179-6 |
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| Die Jahre 1989/90 markieren einen weltpolitischen Umbruch mit tiefgreifenden ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen, besonders in Osteuropa, aber auch im eigenen Land. Es gilt, sich den gegenwärtigen Herausforderungen zu stellen und neu entstandene Handlungsräume auszuloten und zu nutzen. Vieles des bisher Gewohnten verlangt nach Revision und Neudefinition, nicht zuletzt auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik. An drei Detailfragen – Eid, Wehrpflicht, Beschränkung der Rüstung nach dem Suffizienzprinzip – geht der Autor diesen neuen Herausforderungen unter ethischer Perspektive nach, wobei er seine Überlegungen an Grundvorstellungen einer europäischen Friedensordnung ausrichtet. |
| Band 18 |
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| Alfons Weiser |
| Die gesellschaftliche Verantwortung der Christen nach den Pastoralbriefen. |
| Stuttgart 1994. 55 Seiten. |
| EUR 9,00 |
| ISBN 3-17-013178-8 (vergriffen/out of print) |
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| Die Sozialethik hat in den Pastoralbriefen einen hohen Stellenwert. Sie begegnet zunächst innerhalb des Verständnisses der zentralen ethischen Grundbegriffe „Gewissen", „Gesetz", „gesunde Lehre". Sodann tritt sie zutage in den tragenden Grundhaltungen „Frömmigkeit", „Besonnenheit", „Gerechtigkeit". Diese Sozialethik bezieht ihre Orientierungen und Wertmaßstäbe nach Form und Inhalt zum Großteil aus der durch die hellenistisch-römische Popularphilosophie geprägten Umwelt, zugleich aber auch aus der spezifisch christlichen Sicht und Überlieferung. Die Anlehnung an die gesellschaftlichen Gegebenheiten der Umwelt geschieht aus einem missionspragmatischen Grund: Die Kirche soll für ihre Umwelt als der Bereich erkennbar werden, in dem sich deren Erwartungen und Idealvorstellungen hinsichtlich des menschlichen Gemeinschaftslebens verwirklichen. |
| Band 17 |
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| Wolfgang Palaver |
| Kollektive Sicherheit in Europa und österreichische Neutralität: eine ethische Reflexion aus der Sicht der Katholischen Soziallehre. |
| Stuttgart 1993. 44 Seiten. |
| ISBN 3-17-013269-5 (vergriffen/out of print) |
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| Band 16 |
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| Johann Maier |
| Friedensordnung und Kriegsrecht im mittelalterlichen Judentum: dargestellt auf der Basis der Schriften des Maimonides. |
| Stuttgart 1993. 176 Seiten. |
| ISBN 3-17-013268-7 (vergriffen/out of print) |
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| Zu den Grundspannungen der jüdischen Tradition gehört das Verhältnis von Gottes Liebe zu allen Menschen und sein besonderes Verhältnis zum auserwählten Volk. Nirgendwo sonst als beim Thema „Kriegsrecht und Friedensordnung" tritt diese Spannung in ihrer ganzen Brisanz zutage. Will Gott den Frieden für alle Menschen oder nur für Israel? Welche Bedeutung haben die Kriege Israels im universalen Heilsplan Gottes? Diese und ähnliche Fragen verfolgt Maier durch die drei großen Epochen sowie das neuzeitliche und moderne Judentum. Maiers Studie ist unerlässlich für ein vertieftes Verständnis der Politik Israels heute. |
| Band 15 |
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| Klaus Ebeling |
| Der Handel mit Rüstungsgütern als Anfrage an eine Ethik der Politik: eine Problemskizze. |
| Stuttgart 1992. 52 Seiten. |
| EUR 9,00 |
| ISBN 3-17-013267-9 (vergriffen/out of print) |
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| Band 14 |
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| Norbert Lohfink |
| Krieg und Staat im alten Israel. |
| Stuttgart 1992. 38 Seiten. |
| ISBN 3-17-013266-0 (vergriffen/out of print) |
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| Band 13 |
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| Rudolf Weigand |
| Krieg und Frieden in den Rechtssammlungen des Ivo von Chartres. |
| Stuttgart 1992. 22 Seiten. |
| EUR 7,00 |
| ISBN 3-17-013265-2 (vergriffen/out of print) |
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| Band 12 |
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| Wilfried Hartmann |
| Der Frieden im früheren Mittelalter: zwei Studien. |
| Stuttgart 1992. 61 Seiten. |
| EUR 9,00 |
| ISBN 3-17-013264-4 (vergriffen/out of print) |
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| Band 11 |
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| Raymund Kottje |
| Die Tötung im Kriege: ein moralisches und rechtliches Problem im frühen Mittelalter. |
| Stuttgart 1991. 21 Seiten. |
| ISBN 3-17-013263-6 (vergriffen/out of print) |
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| Band 10 |
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| Marlis Gielen |
| 1 Petr 2, 13-17 zur staatlichen Macht. |
| Stuttgart 1990. 19 Seiten. |
| ISBN 3-17-013262-8 (vergriffen/out of print) |
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| Band 9 |
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| Johann Maier |
| Krieg und Frieden sowie das Verhältnis zum Staat in der Literatur des frühen Judentums. |
| Stuttgart 1990. 118 Seiten. |
| ISBN 3-17-013261-X (vergriffen/out of print) |
| |
| Band 8 |
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| Thomas Hoppe |
| Ethik als sicherheitspolitische Entscheidungshilfe?: Anmerkungen zu den Kriterien „Hinlänglichkeit” und „Abrüstungsverträglichkeit” des Wortes der Deutschen Bischofskonferenz „Gerechtigkeit schafft Frieden”. |
| Stuttgart 1990. 31 Seiten. |
| ISBN 3-17-013260-1 (vergriffen/out of print) |
| |
| Band 7 |
| |
| Josef Rief |
| „Bellum” im Denken und in den Gedanken Augustins. |
| Stuttgart 1990. 110 Seiten. |
| ISBN 3-17-013259-8 (vergriffen/out of print) |
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| Band 6 |
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| Thomas Hoppe/Hans J. Schmidt |
| Konventionelle Stabilisierung: militärstrategische und rüstungspolitische Fragen eines Kriegsverhütungskonzepts mit weniger Kernwaffen aus ethischer und politikwissenschaftlicher Sicht. |
| Stuttgart 1990. 145 Seiten. |
| ISBN 3-17-013258-X (vergriffen/out of print) |
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| Band 5 |
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| Ernst J. Nagel |
| Die Friedenslehre der katholischen Kirche: eine Konkordanz kirchenamtlicher Dokumente. |
| Stuttgart 1990. 219 Seiten. |
| ISBN 3-17-013257-1 (vergriffen/out of print) |
| |
| Band 4 |
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| Wilhelm Geerlings |
| Die Stellung der vorkonstantinischen Kirche zum Militärdienst. |
| Stuttgart 1989. 19 Seiten. |
| ISBN 3-17-013256-3 (vergriffen/out of print) |
| |
| Band 3 |
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| Ernst L. Grasmück |
| Äußerungen zu Krieg und Frieden in der Zeit der frühen Kirche. |
| Stuttgart 1989. 19 Seiten. |
| ISBN 3-17-013255-5 (vergriffen/out of print) |
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| Band 2 |
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| Maximilian Forschner |
| Stoa und Cicero über Krieg und Frieden. |
| Stuttgart 1988. 23 Seiten. |
| ISBN 3-17-013254-7 (vergriffen/out of print) |
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| Band 1 |
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| Friedo Ricken |
| Platon und Aristoteles über Krieg und Frieden. |
| Stuttgart 1988. 29 Seiten. |
| ISBN 3-17-013253-9 (vergriffen/out of print) |
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Forces armées fédérales: la formation éthique axée sur la pratique, in: Etat-Major Général des armées (Hrsg.), Forces de Défense et Sécurite au Coeur de la Sécurite Humaine (Colloque International de Dakar, 8-11novembre 2010), Dax 2011, 235 - 239.