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Das Institut für Theologie und Frieden

  • sieht in der Friedensbotschaft Jesu den Auftrag, einem für alle Menschen gerechten Frieden zu dienen und Krieg zu überwinden.
  • will als Forschungsinstitut den Kampf um die Herzen und Köpfe für den Frieden gewinnen.
  • widmet eine besondere Aufmerksamkeit dem Mittel der Gewalt. Gerechter Friede kann nicht ohne Gewaltbewehrung bestehen. Jeder Gewaltgebrauch ist aber an strengste Bedingungen zu binden.
  • sucht den interdisziplinären und internationalen Dialog mit allen friedensrelevanten Disziplinen, um den Friedensdiskurs adäquat zu dimensionieren und um Theologie und Kirche als wirklichkeitserschließende und -gestaltende Kraft aufzuzeigen.
  • wirkt an der Erarbeitung einer ökumenischen Friedenslehre mit.
  • beteiligt sich am Dialog der Religionen und Weltanschauungen über Frieden, da Frieden letztlich in der Tiefe der letzten Fragen über den Sinn des Menschseins gründet.
  • hält an Schrift und Tradition als einem unersetzbaren Anker fest, um dem Ethos Jesu verbunden zu bleiben. Schrift und Tradition bilden daher einen eigenen Forschungsschwerpunkt.
  • will den Gegenwartsdialog über den Frieden in jene Tiefe führen, in der der Mensch vor das Geheimnis seiner Existenz geführt wird, und wo ihm Christus begegnet. Letztlich will also das Institut für Theologie und Frieden alles „Denken“ über den Frieden „gefangen nehmen, damit es Christus gehorcht“ (2 Kor 10, 5b).