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Ausführliches Programm der Veranstaltung zum Download |
Am 14.11.2009 veranstalteten die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und das IThF eine Tagung zum Werk René Girards. Lesen Sie den vollständigen Tagungsbericht!
Tagungsbeiträge |
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| Johannes Beutler SJ | Wolfgang Palaver | Ralf Miggelbrink | |||
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Am 08.10.2009 lud die Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg Herrn Exarchos Alexius Chehadeh zu einem wissenschaftlichen Vortrag über die Rum-Orthodoxen Christen von Antiochien in die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften ein. Der Vortrag trug den Titel: „Antiochien: Die Wiege des Christentums. Die Rum-Orthodoxen zwischen Heimat und Diaspora“. und beinhaltete die folgenden Themen:
Zum Schluss zog Vater Chehadeh ein Fazit über die inhaltsreiche 2000-jährige Geschichte der Rum-Orthodoxen Kirche. Das Publikum war sehr angenehm überrascht zu erfahren, dass im arabischen und türkischen Raum Christen ansässig sind und die Jünger Christi zuerst in Antiochien Christen genannt geworden sind. Frau Dr. Bamberger-Stemmann, die Leiterin des Amtes W2 der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg, bedankte sich bei dem Referenten für den äußerst informativen Vortrag.
Bilder vom Abend des Vortrages
Das Institut für Theologie und Frieden (Hamburg) und das Katholische Bischofsamt (Berlin) bieten gemeinsam Kurse zur christlichen Friedensethik an.
In jährlichem Turnus laden wir Militärseelsorger/innen aus dem In-und Ausland, Seelsorger/innen bei Polizei und Bundespolizei, Mitarbeiter/innen kirchlicher Hilfswerke und Friedensinitiativen, Studierende sowie allgemein an Friedensethik Interessierte nach Hamburg ein, um eine Woche lang gemeinsam zu beten und zu arbeiten, nachzudenken und zu diskutieren. Einführungs- und Vertiefungskurse wechseln sich hierbei ab.
Der letzte Kurs „Einführung in die Friedensethik” hat vom 30. März bis 3. April 2009 in Hamburg stattgefunden. Das Programm finden Sie hier.
Der nächste Vertiefungskurs findet vom 22. bis 26. März 2010 in Hamburg statt.
CCADD-Konferenz 2009 in Bratislava
IThF, Hamburg, 4.-6.1.2009
Hermeneutics of the just war tradition
Heinz-Gerhard Justenhoven/Hans-Georg Ehrhart (Hrsg.)
Intervention im Kongo: eine kritische Analyse der Befriedungspolitik von UN und EU.
Stuttgart 2008. 217 Seiten.
(Reihe Beiträge zur Friedensethik, 42)
EUR 24,00
ISBN 978-3-17-020781-3
Die EU hat Soldaten in die DR Kongo geschickt, um im Rahmen einer UN-Mission demokratische Wahlen abzusichern. Wenn gilt, dass „kein Land ohne eigene Interessen interveniert” (Joschka Fischer), dann fragt sich, welche Interessen die an der Intervention beteiligten Akteure verfolgten. Ging es um Frieden für das kongolesische Volk, um eine demokratische Rechtsordnung mit einem frei gewählten Parlament und Präsidenten? Oder standen nationale Interessen der intervenierenden Staaten oder Interessen der EU als weltpolitischer Akteur im Vordergrund? Streben die relevanten Akteure im Kongo wirklich eine auf politischer Partizipation aufbauende stabile politische Ordnung an? Was bedeuten die Lehren der Kongo-Intervention für zukünftige Militärmissionen der UN und der EU in Afrika und anderswo?
Thomas R. Elßner
Josua und seine Kriege in jüdischer und christlicher Rezeptionsgeschichte.
Stuttgart 2008. 336 Seiten.
(Reihe Theologie und Frieden, 37)
EUR 39,00
ISBN 978-3-17-020520-8
Konsens in der heutigen alttestamentlichen Forschung ist, dass die Landnahme mit der Völkervernichtungsweihe unter Josua (Jos 1-12) ein theologisches Konstrukt darstellt. Diesen Kenntnisstand hatten frühere Jahrhunderte nicht. Elßner geht der Frage nach, wie jüdische und christliche Theologen die Kämpfe Josuas und die geforderte Tötung der Vorbewohner des verheißenen Landes rezipiert haben. So werden neben Jesus Sirach und frühchristlichen Schriftstellern Texte von Origenes, Augustinus und Maimonides bis hin zu Hugo Grotius daraufhin untersucht, wie im Blick auf das Buch Josua das dornige Thema der Völkervernichtungsweihe interpretiert worden ist.
Markus Kremer
Den Frieden verantworten: Politische Ethik bei Francisco Suárez (1548-1617).
Stuttgart 2008. 291 Seiten.
(Reihe Theologie und Frieden, 35)
EUR 38,00
ISBN 978-3-17-020165-1
Francisco Suárez (1548-1617) steht an der Schwelle zwischen mittelalterlicher Scholastik und moderner Rechtsphilosophie. Dies erlaubt es, in ihm einen Theologen zu sehen, der - Bewährtes bewahrend - wichtige Errungenschaften des neuzeitlichen Denkens vorwegnahm, ohne (im Unterschied zur Aufklärung) die christliche Perspektive grundsätzlich aufzugeben. Seine Synthese zwischen Rechts- und Tugendethik wird insbesondere an der Idee des Friedens sichtbar, auf die hin die Forderungen der Gerechtigkeit und der Gottesliebe (caritas) selbst dort ausgerichtet sind, wo die politische Praxis jenem Ziel offenbar zu widersprechen scheint: im Krieg. Kremer zeigt am Beispiel zwischenstaatlicher Herrschaftsausübung, wie Suárez vom Begriff des gerechten Friedens her seine Theorie des politischen Handelns unter der Perspektive des Heils entfaltet.
Tania Wettach-Zeitz
Ethnopolitische Konflikte und interreligiöser Dialog: die Effektivität interreligiöser Konfliktmediationsprojekte analysiert am Beispiel der World Conference on Religion and Peace-Initiative in Bosnien-Herzegowina.
Stuttgart 2008. 284 Seiten.
(Reihe Theologie und Frieden, 33)
EUR 34,00
ISBN 978-3-17-019969-9
Im Dialog der Religionen sehen viele ein friedensförderndes Potenzial. Doch hält der interreligiöse Dialog, was er zu erreichen verspricht? Kanalisiert er tatsächlich das ambivalente Potenzial von Religionen als Friedenszerstörer oder Friedensstifter im positiven Sinne? Wettach-Zeitz untersucht die Effektivität interreligiöser Projekte der Konfliktmediation und analysiert die Rolle der traditionellen Religionsgemeinschaften Bosnien-Herzegowinas - Islam, Judentum, serbische Orthodoxie und Katholizismus - für den Versöhnungsprozess theoretisch wie empirisch. Die Forschungsergebnisse verdeutlichen die Bedeutung insbesondere von religiösen Akteuren als ernst zu nehmende politische Kräfte in ethnopolitischen Konflikten.
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